Falzberger
Miscanthus-Rhizome
Hubert Falzberger
Welserstrasse 8, 4632 Pichl bei Wels
Info-Telefon: +43 (0) 650 / 6900482
Mail: mail[at]miscanthus.at
 
 
 
 
Falzberger Miscanthus-Rhizome Hubert Falzberger
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Wie ein Miscanthusbestand angelegt wird » Auspflanzung, Pflanzenschutz

Auspflanzung der Miscanthus (Elefantengras) Rhizome

Die Bodenvorbereitung für die Pflanzung von Miscanthus (Elefantengras) sollte wie vor Maisanbau erfolgen, dh. Pflugfurche im Herbst und eine Saatvorbereitung mit Egge oder Kreiselegge bei trockenem Boden im Frühjahr. Der Boden sollte bis auf eine Tiefe von max. 10-15 cm vor der Saat gelockert werden.

Als optimale Bestandesdichte für Miscanthus (Elefantengras) ‚Bestände haben sich 1 Pflanze je m2 erwiesen. Zwar ist es möglich, die Pflanzdichten zu erhöhen, um Ausfälle im Anlagejahr zu kompensieren. Aufgrund gegenseitiger Konkurrenz fallen aber dichtere Bestände unter Umständen im Ertrag frühzeitig etwas ab. Mechanisierungsbedingt können Reihenentfernungen von 75 bis 100 cm gewählt werden.

Die Rhizomvermehrung ist kostengünstig, gewährleistet einen sicheren Auflauf der Miscanthus Pflanzen und kann normalerweise bereits nach dem zweiten Standjahr geerntet werden. Setzlinge (Rhizome) für die Aussaat werden aus bestehenden Miscanthus Mutterrhizomen gewonnen. Für die Pflanzarbeit können adaptierte Kartoffellegemaschinen verwendet werden. Die Rhizomabschnitte der Miscanthus Mutterpflanzen werden 8 bis 10cm tief in den Boden eingelegt. Für eine besonders im Anlagejahr erforderliche zügige Entwicklung sollte der Boden allerdings auf 10°C erwärmt ( etwa Anfang bis Mitte Mai) und keine nennenswerten Frosteinbrüche mehr zu befürchten sein. Nach der Saat ist ein Anwalzen der entstandenen Dämme unbedingt zu empfehlen Dies fördert den‚ Bodenschluss der Miscanthus Rhizome und gewährleistet ein sicheres Auflaufen.


Pflanzenschutz in Miscanthus (Elefantengras)

Da Miscanthus (Elefantengras) im Anlagejahr als konkurrenzschwach angesehen werden muss, ist es erforderlich, eine Verunkrautung im Pflanzjahr gezielt zu bekämpfen. Da für Miscanthus derzeit nur 2 PSM zugelassen sind kann folgende Auflistung nur als Empfehlung angesehen werden. Ein Ausbringen von PSM in Miscanthus Beständen erfolgt auf eigene Gefahr. Grundsätzlich können in Miscanthus alle im Mais verwendbaren Mittel angewendet werden. Weiters anwendbar sind alle aus dem Getreidebau bekannten Wuchsstoffe (KV neu, Dicopur…) sowie die Wirkstoffe Isoproturon (Tolkan, Alon) Fluroxypyr (Starane) und Methusulofuron-methyl (Ally).

Aufgrund der hohen Anzahl verträglicher Wirkstoffe der jungen Miscanthuspflanzen ist eine Unkrautbekämpfung relativ leicht durchzuführen. Auf sulfonylhaltige Mittel (SL950, Titus, Harmony…) reagiert Miscanthus manchmal mit gelblicher Verfärbung der Blattspitzen und einer Wachstumsdepression die aber nach 3-4 Wochen wieder abklingt.

In der Regel muß im Pflanzjahr eine weitere Unkrautbekämpfung etwa Anfang Juli erfolgen wenn größeren Mengen an Disteln, Ampfer und anderen Problemunkräutern- den jungen konkurrenzschwachen Miscanthus Pflanzen das Leben schwer machen. Dies kann relativ günstig mit einem Wuchsstoff erfolgen. Später im Herbst auftretende Unkräuter sollten nicht weiter beachtet da sie für den abreifenden Miscanthus (Elefantengras) Bestand keine Konkurrenz mehr darstellen. Diese frieren über dem Winter ab oder werden im Frühjahr ab Ende März mit einer Mischung aus Roundup (2-3l) und der Zugabe von 3l Stomp (vorbeugend gegen neu auflaufende Unkräuter) bekämpft.

VORSICHT: Roundup nicht auf neu austreibende Miscanthus Triebe ausbringen!

Im Pflanzjahr sollte Ende August an einem sonnigen Tag 1 – 1,5 l Terpal ausgebracht werden, dies fördert die Einlagerung von Pflanzennährstoffen in die Wurzel und beugt dem Ausfrieren der jungen Miscanthus Pflanzen vor.

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"Eine Idee durchläuft drei Stadien: im Ersten ist sie lächerlich, im Zweiten undurchführbar, im Dritten hat sie jeder schon gehabt." - Arthur Schoppenhauer
 
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